Tierpsychologie Schwerpunkt Hund
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Tierpsychologie Schwerpunkt Hund



Etwas zur Tierpsychologie

Tierpsychologie
ist angewandte Ethologie und Verhaltensbiologie. Sie untersucht das Verhalten der Tiere, dessen Ursachen und biologische Bedeutung die im Zusammenhang mit der stammesgeschichtlichen Entwicklung steht. Man geht grundsätzlich davon aus, dass das Verhalten des Tieres eine Anpassungsleistung des Organismus an seine Umwelt ist.

Tierpsychologie beinhaltet /basiert auf:
Kenntnisse / Wissen > um die stammesgeschichtlichen Entwicklung
> um das Instinktverhalten
> um das Lernverhalten
> um die Körpersprache
> um die Herkunft (Rasse und deren spezifische Besonderheiten
Züchter, Tierheim Ausland usw.)
> um die Lebensweise (Umwelt)
> um die Ernährung
> um die Zucht (Wesen, - Gesundheits-, - und Rassemerkmale)
der Hunde/Tiere
Kenntnisse / Wissen => um die Einstellung /Erwartung des Besitzers
an den Hund / Katze = Tier .

Das Bedeutet, um zu beurteilen ob ein Verhalten als Krankhaft oder abnormal zu betrachten ist,
muss man zu allererst wissen, wie die „normalen Verhaltensweisen“ sind.
Weicht das Verhalten eines Tieres von dieser „Norm“ ab, spricht man erstmal von Verhaltensauffälligkeiten,
meist führt das zu Problemen im Zusammenleben mit diesem Tier.

Die Tierpsychologie unterscheidet in
Verhaltensauffälligkeiten,
> natürliches Verhalten, das aber den Besitzer stört.
> Unerwünschtes Verhalten wie z.B. übertriebenes Bellen, und

echten Verhaltensstörungen,
> Verhalten das in dieser Form bei den wilden Verwandten/ Vorfahren (z.B.Wölfen) nicht vorkommt.
> oder aus dem normalen Verhalten stammt, aber in einer intensiven und exzessiver Art
gezeigt wird. Z.B. Schwanzjagen, Pfoten lecken/ benagen, unter denen das Tier selbst leidet
Wenn das veränderte Verhalten eines Tieres nicht auf organische Ursachen (mangelnde/ eingeschränkte Hörfähigkeit/ Sehfähigkeit, Erkrankungen usw.) zurückzuführen ist, kann die Tierpsychologie helfen.
Sie kann auch bei organischen Ursachen eine begleitende Therapie sein und dem Besitzer helfen die medizinischen Maßnahmen zu verstehen und umzusetzen.

Viele Verhaltensprobleme sind nur aus der Sicht des Menschen und/ oder des Umfeldes ein Problem. Aus der Sicht des Tieres ist es nicht so, für ihn ist es völlig Normal und ein Teil seines natürlichen Verhaltens.
Einige Verhaltensauffälligkeiten beruhen auf Kommunikationsproblemen, die zu Missverständnissen führen. Andere wiederum entstehen durch falsche Haltungsbedingungen.
Oft sind die Ansprüche der Menschen an ihre Tiere unklar.

Wie soll denn das Tier verstehen was wir von ihm wollen, wenn wir nicht einmal in der Lage sind,
klare und eindeutige Anweisungen zu vermitteln.
>Wenn wir das Tier nicht verstehen. <
©myttouchPfotenABC

Die Tierpsychologie vermittelt zwischen Mensch und Tier.
Nicht jedes für den Menschen problematische Verhalten ist gleich eine Verhaltensstörung.
Manchmal reichen schon wenige Veränderungen, um das Verhalten des Tieres positiv zu beeinflussen.
Meist ist jedoch ein individueller, detaillierter ausgearbeiteter Therapieplan notwendig.
Erforderlich für eine erfolgreiche Therapie sind in jedem Fall die Bereitschaft und der Wille zu konsequenter und geduldiger Arbeit zusammen mit dem tierischen Partner und allen Beteiligten.
Dies kann ein Prozess sein, der mehrere Wochen, teilweise auch Monate in Anspruch nimmt
Denn es gibt - bis auf ganz wenige Ausnahmen - keine schnelle Lösung.
Eine Gebrauchsanweisung für den Hund gibt es nicht.
Schwierigkeiten mit dem Tier?
Die hat sicher jeder Mal. Um sicher zu gehen dass ein Problemverhalten nicht zu einem Verhaltensproblem oder gar zu einer Verhaltensstörung wird, sollte es schnellstmöglich behandelt werden. Je länger ein Problemverhalten besteht, desto schwerer und langwieriger gestaltet sich in der Regel die Therapie.

Wobei kann die Tierpsychologie helfen. (kleiner Auszug)

Angstprobleme > vor fremden Menschen, Autos, anderen Hunden oder
in bestimmten Umweltsituationen, vor bestimmten Geräuschen usw. Trennungsangst
Zerstörungswut
Übermäßiges Bellen
Hyperaktivität > Zerrt an der Leine > Unkontrollierbarkeit beim Spaziergang
Aggressivität > gegen Menschen gegen die eigenen Familienmitglieder
gegen andere Hunde
Stereotypien > Schwanz jagen, Beknabbern, Lecken, Kratzen usw.
Urinieren, Markieren
Probleme im Zusammenhang mit der Futteraufnahme
Aufzuchtprobleme
Aufmerksamkeitsforderndes Verhalten > Bettelt um Futter, Spielen, Streicheleinheiten,
Anspringen, Bellen usw.
Was erwartet Sie?

Sie nehmen mit mir Kontakt auf, telefonisch oder per E-mail. Sie schildern mir kurz Ihr Anliegen. Wir vereinbaren einen Termin bei Ihnen zu Hause. Ich werde mir Ihr Tier in seiner gewohnten Umgebung ansehen und da wo sich das Problem zeigt. Hier bin natürlich auch auf Ihre Mitarbeit und Beobachtungsgabe angewiesen.
Es wird eine erste Fallbesprechung geben, diese Besprechung kann durchaus bis zu 3 Stunden dauern. Deshalb sollten Sie dafür genügend Zeit und auch Geduld einplanen. Sie sollten nicht unter Zeitdruck stehen.
Wir werden dann gemeinsam alle wichtigen Fakten aufnehmen. Wie zeigt sich die Auffälligkeit, seit wann, in welchem Ausmaß in welcher Situation.
In dieser ersten Besprechung werde ich Ihnen schon die ersten Maßnahmen mitteilen, die Sie zunächst im Umgang mit Ihrem Tier anwenden oder/und ändern sollten. Sollte das nicht ausreichen, biete ich an, in Einzelstunden gemeinsam mit Ihnen die Behandlung durchzuführen. Bei Ihnen zu Hause, in der natürlichen Umgebung des Mensch-Hund-Teams, da wo sich das Problem zeigt. Damit Sie im Umgang mit dem Problemverhalten sicherer werden, es zu managen, um dieses dann auch später alleine im Alltag umsetzen zu können.
In den meisten Fällen sende ich Ihnen vorab einen Fragebogen zu, den Sie mir ausgefüllt zurück senden. Somit kann ich schon einige Fakten erfahren, sollte der Termin eilig sein geht es natürlich auch ohne.
©myttouchPfotenABC

Auch das gehört zum Angebot der Tierpsychologie

Beratung vor der Anschaffung eines Tieres

Es ist durchaus sinnvoll, sich vor der Anschaffung oder zur Vorbeugung von unerwünschtem Verhalten eines Tieres beraten zu lassen. Z.B. soll es ein Tier/Welpe vom Züchter sein oder ein Tier aus dem Tierheim. Was spricht für den einen, was für den anderen Hund. Oder gar für ein ganz anderes Tier. Soll es eine bestimmte Rasse sein oder ein Mix? Welcher Aufwand an Erziehung, Pflege, Beschäftigung ist damit verbunden?
Oft ist die Auswahl eines Tieres sehr emotional geprägt. Nach einiger Zeit mit dem Tier, stellt man fest, dass man vielleicht doch nicht die passende Wahl getroffen hat. Doch nicht zu Ihrer
Lebensweise und Lebensphilosophie passt. Schließlich lernt man wohl oder übel mit dem Tier oder dem unerwünschten Verhalten irgendwie zu leben oder im schlimmsten Fall muss das Tier wieder abgeben werden. Das sollte beiden Seiten erspart bleiben.

Meine individuelle Beratung gibt Ihnen Antworten auf die vielen Fragen im Vorfeld und ich helfe Ihnen gerne, den passenden Begleiter auszuwählen.

Folgende Fragen werden zum Beispiel geklärt.
Welche Rasse/ Tier passt zu mir?
Welche Grundvoraussetzungen für die Haltung müssen sein
Welche Anforderungen stellt die Aufzucht und Pflege
Was kostet seine Haltung. Welche Probleme können auftreten (Gesundheitlich)
Gibt es noch Möglichkeiten das Tier artgerechter zu halten oder zu beschäftigen?
Wie hoch ist die Lebenserwartung des Tieres
Passt das Tier in mein Leben
Nicht nur heute, sondern vielleicht auch noch in zehn fünfzehn oder mehr Jahren.
Woher hole ich das Tier (Züchter oder Tierheim)?
Nehme ich ein Jungtier oder älteres Tier
Rüde oder Hündin
Verstehe ich mein Tier richtig?
Verhalte ich mich meinem Tier gegenüber richtig?
Wie und wann sozialisiere ich mein Tier?
Wann und wie beginne ich mit welchem Training?
©Canis et magis

Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine E-mail und wir vereinbaren einen Termin.

Weil Ihr Tier es Ihnen wert ist!

Meine Arbeit ersetzt nicht die tierärztliche Behandlung, sondern kann diese sinnvoll unterstützen!!!