Warum Canis et magis?
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Warum Canis et magis?

Sie wünschen sich einen
wohlerzogenen, verlässlichen,
ruhigen, sicheren, freundlichen,
stubenreinen, gesunden, treuen,
kinderlieben . . .
Hund ohne «Nebenwirkungen»?

Diese Rasse gibt es von Natur/ Geburt aus nicht!

Aber mit Wissen, Vertrauen, Bindung, Konsequenz , Geduld,
Verständnis und Wohlbefinden kommt man seinem Wunschziel näher.

Vieles, was Hunde tun und das für sie absolut «hündisch»( naürlich) ist,
gefällt dem Menschen ganz und gar nicht.
Um diese natürlichen Verhaltensweisen in menschlich akzeptabeln Bahnen zu lenken,
bedarf es einiges an Wissen und Verstehen unsererseits.
Eine Gebrauchsanweisung für Den Hund gibt es nicht,
denn Sie und Ihr Hund sind individuell und einzigartig

Was wir uns wünschen stand ja schon weiter oben, aber was wünscht sich wohl ein Hund von seinem Halter.

Hunde brauchen eine klar strukturierte Ordnung, um sich orientieren und einfügen zu können.
Wir als Hundehalter müssen die Verantwortung, Führung für unser „Familie“ übernehmen.
Aber auch Schutz, Vertrauen, Sicherheit und Wohlbefinden geben.
Verlässlichkeit, konsequent, respektvoll und freundlich sind die Eigenschaften eines guten Familienführers, dem man vertrauen kann.
Wer schreit, schlägt oder ständig kämpft, kann damit nur Schwäche signalisieren, Unsicherheit auslösen und Aggressionen schüren.

Bindung heißt Vertrauen!
Vertrauen erreicht man weder durch Strafe noch mit Gewalt!
Bindung heißt: Gemeinsam erleben, denselben Weg gehen,
auf einander Achten, einander Helfen und einander Vertrauen.

Folgen/ Befolgen bedeutet auch, vertrauen und sich führen lassen können.
Oder würden Sie jeder x-beliebigen Person folgen,
die Ihnen am Arm zerrt und irgendwo hin führen will?
Die Sie gar nicht verstehen!
Wieso sollten Sie das tun?

Positiv verknüpfen . . . Wohlbefinden fördern ……
Wie fühlen Sie sich,
wenn man Sie für etwas Spezielles lobt oder auszeichnet?
wenn man Sie für etwas Alltägliches lobt?
Sie fühlen sich immer gut, wenn man Sie lobt?
Wie fühlen Sie sich aber

wenn man mit Ihnen schimpft, an Ihnen Zerrt!
Seltsam... oder nicht?

Wir bekommen mehr von dem, auf das wir unsere Aufmerksamkeit legen …
Geben Sie die Richtung vor anstatt zu korrigieren
,

Hunde leben im Hier und Jetzt.
Loben Sie Ihren Hund für Dinge, die er einfach gerade in diesem Moment gut macht.
z.B. wenn er nicht bellt, brav liegt oder Katzen nur ansieht, statt sie zu jagen!
Warten Sie nicht darauf, bis er etwas Falsches macht um ihn dann zu korrigieren.
Belohnen Sie das Verhalten, dass Ihnen gefällt und Ihr Hund wird lernen,
dass es sich lohnt anderes zu unterlassen, dass er damit Aufmerksamkeit von Ihnen
bekommt.
Finden Sie heraus, was für Ihren Hund ein gutes Lob ist. Futter, Spiel, Wort-Jackpots

Es kommt auf den Hund /die Situation /den Menschen an …
Hol die Tiere und ihre Menschen immer dort ab wo sie sind …
Beginne dort, wo du beginnen kannst
Wir haben zwar schon unser Ziel, das was wir erreichen möchten, vor Augen und im Kopf.
Aber wir fangen dort an, was der Hund jetzt kann und ihm möglich ist zu tun
Und bauen darauf auf.

Mach es einfacher, nicht so kompliziert
teile die Übung, das Problem in kleine, lösbare Schritte auf
Verlangen Sie von Ihrem Hund nicht schon die fertige Übung, das erwünschte Verhalten zu Beginn der Ausbildung / Therapie.
Er ist meist nicht in der Lage dies zu schaffen.
Sie und auch Ihr Hund werden sonst resignieren und frustriert sein.

Bedenken Sie bei Ihren Wünschen zur Hundeerziehung und bei Verhaltensänderungen folgendes:
Ist mein Hund von seiner Gesundheit, seinem Alter, seiner Rassezugehörigkeit,
Vergangenheit und seiner Herkunft in der Lage, es zu tun, es ganz zu ändern.

Manchmal findet sich die Ursache für die Verhaltensänderung erst nach langem überlegen.
Manchmal ist es auch gar nicht mehr möglich, einen Auslöser zu finden,
Dann kann man nur noch an den Symptomen arbeiten.
Und versuchen einen Weg zu finden, beiden Parteien das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten

„Ausbildungshilfen“ wie Stachelwürger, Teletakt, Gentledog u.ä finden bei mir keinen Einsatz.
Was wir benötigen sind Leckerli, Spielzeug, gute Laune und die nötige Offenheit und Neugier
auch mal etwas Neues auszuprobieren. Ich arbeite gerne mit dem Clicker, das ermöglicht bei gezeigtem,
erwünschtem Verhalten Zeitnahe dem Hund zu sagen.“ Das was gerade gezeigt wurde war richtig und Belohnung folgt“.
Bei Bedarf werden Halti- und Maulkorbtraining und Schleppleine als Hilfsmittel eingesetzt.

©Canis et magis